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Bipolare Erkrankungen

Bipolare Erkrankungen

Starke Niedergeschlagenheit oder übersteigertes Wohlbefinden sind die zwei extremen Stimmungslagen einer Bipolaren Erkrankung, die früher auch manisch-depressive Erkrankung genannt wurde. Zwischen diesen beiden Polen besteht ein breites Spektrum unterschiedlicher Symptome. Das macht die Diagnose der Bipolaren Erkrankungen so schwierig. Sie gehören in Deutschland zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Man schätzt, dass etwa 5 Prozent der Bevölkerung betroffen sind.
Bipolare Erkrankung - Was ist das?
Es kann jeden treffen. Schwankungen zwischen manischen Hochphasen und depressiven Tiefphasen sind kein Zeichen einer schwachen Persönlichkeit.
Formen bipolarer Störungen
Je nach Art und Schwere werden verschiedene Formen unterschieden, die unterschiedliche Behandlungsstrategien und Medikamente erforderlich machen.
Symptome Bipolarer Erkrankungen:
Manische Episode und Hypomanie

In den Hochphasen der Erkrankung besteht keine Krankheitseinsicht. Die Betroffenen fühlen sich super und sind voller Tatendrang.
Symptome Bipolarer Erkrankungen:
Depressive Episode

Depressive Menschen können nicht fühlen. Denken, Handeln und der Körper sind ebenso betroffen, wie der Gemütszustand.
Ursachen der bipolaren Erkrankung
Nicht der Betroffene ist schuld an seiner Erkrankung. Ursache ist eine Störung im Stoffwechsel des Gehirns.
Diagnose der bipolaren Erkrankung
Oft vergehen 10 Jahre bis zur richtigen Diagnose. Eine frühe Diagnose beeinflusst den Krankheitsverlauf positiv.
Therapieziele und Strategien
Je nachdem, in welcher Phase der Erkrankung sich ein Betroffener befindet, muss die Therapie verschiedene Zielsetzungen verfolgen.
Medikamentöse Therapie
Wesentlicher Bestandteil sind die Stimmungsstabilisierer, die bei Bedarf durch Interventionsmedikamente ersetzt werden. Die Behandlung ist oft lebenslang erforderlich.
Elektrokrampftherapie (EKT)
Die EKT ist die wirksamste Methode zur Behandlung schwerer depressiver, manischer und psychotischer Krankheitsepisoden.
Wachtherapie / Schlafentzug
Bei depressiven Episoden kann Schlafentzug ergänzend zur medikamentösen Behandlung hochwirksam sein.
Psychotherapie
Bei der Rückfallprophylaxe leistet die Psychotherapie einen wichtigen Beitrag. Es gibt vielfältige Möglichkeiten
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